Fliesen schützen die Optik. Die Abdichtung schützt das Gebäude. Wer hier spart, zahlt später mit Folgeschäden.
In der AVOR Fliesenmeisterei gilt: Entscheidend ist, was später unsichtbar bleibt. Untergrund, Aufbau und Abdichtung bestimmen, ob ein Bad zehn oder dreißig Jahre Ruhe gibt.
Was Abdichtung im Bad leistet
Wasser dringt nicht nur durch offene Fugen. Es sucht Anschlüsse, Durchdringungen, Risse im Estrich. Eine fachgerechte Verbundabdichtung liegt unter dem Belag und dichtet Wand und Boden im Nassbereich ab — inklusive Ecken, Siphons und Wannenanschlüssen.
Typische Schwachstellen
- fehlende oder lückenhafte Abdichtung in der Dusche
- ungenau ausgeführte Innenecken und Boden-Wand-Übergänge
- unvorbereiteter, beweglicher oder feuchter Untergrund
- Silikon als alleinige „Abdichtung“ statt als wartbare Anschlussfuge
Untergrund vor der Fläche
Spachteln, Entkoppeln, grundieren: Der Untergrund muss tragfähig, eben und auf das System abgestimmt sein. Besonders bei Großformaten und bodengleichen Duschen rächt sich jeder Kompromiss im Aufbau.
Normen und Systeme
Im Innenbereich arbeiten wir mit abgestimmten Systemen nach den anerkannten Regeln der Technik. Abdichtung, Dichtbänder, Manschetten und Belag gehören zusammen — nicht als Mix aus Resten verschiedener Hersteller.
Häufige Fragen
Reicht Silikon als Abdichtung? Nein. Elastische Fugen sind Wartungsfugen. Die eigentliche Abdichtung sitzt im Verbund darunter.
Muss jedes Bad vollflächig abgedichtet werden? Es kommt auf die Wassereinwirkung an. Dusche und angrenzende Nasszonen haben höhere Anforderungen als ein Gäste-WC ohne Dusche.
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