Nicht jedes Bad braucht den kompletten Rückbau. Aber neue Fliesen auf ungelösten Feuchte- oder Gefälleproblemen sind keine Modernisierung, sondern Aufschub.
Viele Bäder in Mittelhessen stammen aus den 80er- oder 90er-Jahren: Wanne statt Dusche, hohe Schwellen, enge Fugenbilder. Modernisieren heißt, Nutzung und Technik auf heute zu bringen — nicht nur die Farbe der Fliese zu ändern.
Teilsanierung oder Kernsanierung?
Eine Teilsanierung kann reichen, wenn Abdichtung, Leitungen und Untergrund in Ordnung sind. Bei Wasserschäden, undichten Anschlüssen oder einem geplanten Wechsel zur bodengleichen Dusche ist der ehrliche Weg oft der Rückbau. Wir sagen das klar, auch wenn es mehr Aufwand bedeutet.
Nach einem Wasserschaden
Nach Feuchteschäden zählen Trocknung, Ursachenbehebung und ein neuer, abdichtender Aufbau. „Darüber fliesen“ ohne Prüfung ist das Risiko, den Schaden einzuschließen. In solchen Fällen dokumentieren wir den Bestand und stimmen den Aufbau nachvollziehbar ab.
Zeitgemäßes Bad im vorhandenen Grundriss
Oft bleibt der Raum, aber die Nutzung ändert sich: Wanne raus, Dusche rein, Waschtisch neu, Boden durchgängig. Genau dann müssen Gefälle, Entwässerung und Anschlüsse neu gedacht werden. Großformate und ruhige Flächen funktionieren auch in kleinen Bädern, wenn der Untergrund vorbereitet ist.
Häufige Fragen
Kann ich die Leitungen lassen? Wenn sie in Ordnung und für die neue Nutzung geeignet sind. Sichtprüfung und die geplante Sanitärführung entscheiden, nicht das Alter allein.
Wie lange bin ich ohne Bad? Bei Kernsanierung mehrere Arbeitstage plus Trocknungszeiten. Den Ablauf planen wir so, dass Sie wissen, woran Sie sind.
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